Beethovensaal in Bonn: Sanierungskosten explodieren auf 230 Millionen Euro
Miriam KönigBeethovensaal in Bonn: Sanierungskosten explodieren auf 230 Millionen Euro
Beethovensaal in Bonn: Sanierungskosten steigen erneut – jetzt auf 230 Millionen Euro
Die Sanierung des Bonner Beethovensaals wird erneut teurer: Die Kosten sind nun auf 230 Millionen Euro gestiegen. Diese jüngste Erhöhung reiht sich ein in eine jahrelange Serie von Budgetanpassungen, seit das Projekt 2014 begann. Beamte räumen mittlerweile ein, dass die Endabrechnung noch weiter steigen könnte, da weiterhin Rechnungen eingehen.
Ursprünglich war das Budget vor Baubeginn 2014 auf 61 Millionen Euro veranschlagt worden. Doch bereits zum Start der Arbeiten lag die Summe bei 224 Millionen Euro. Nun kamen weitere 6 Millionen Euro hinzu, sodass sich die Gesamtkosten auf 230 Millionen Euro belaufen.
Die zusätzlichen Ausgaben haben mehrere Gründe. Ungeplante Änderungen an der Akustik und der Veranstaltungstechnik erforderten zusätzliche Mittel. Auch Messfehler bei den Wandmaßen trugen zu den Mehrkosten bei. Hinzu kommt, dass noch nicht alle Rechnungen der Auftragnehmer beglichen sind – die endgültige Summe bleibt daher ungewiss.
Bisher wurden erst die Hälfte der Abschlussrechnungen eingereicht. Da mit weiteren Posten zu rechnen ist, kann die Stadt die tatsächlichen Kosten der Sanierung noch nicht abschließend beziffern. Die wiederholten Budgeterhöhungen liegen damit weit über den ursprünglichen Schätzungen von vor einem Jahrzehnt.
Mit dem jüngsten Anstieg belaufen sich die Kosten für die Sanierung des Beethovensaals nun auf 230 Millionen Euro – doch weitere Ausgaben könnten noch hinzukommen. Was 2014 mit einer Planungssumme von 61 Millionen Euro begann, ist längst explodiert. Die Behörden werden die noch ausstehenden Rechnungen prüfen, bevor die endgültige Gesamtsumme feststeht.






