Aus dem alten Kaufhof wird Hamms neues lebendiges Heinemann-Quartier
Das seit langem leer stehende Kaufhof-Gebäude in Hamm steht vor einer grundlegenden Umgestaltung. Anstelle des verfallenen Bauwerks entsteht nach fünf Jahren des Leerstands das Heinemann-Quartier, ein neues gemischt genutztes Areal, das der Innenstadt mit modernen Büros, Wohnungen und Kulturflächen neuen Schwung verleihen soll.
Das Projekt umfasst ein 7.400 Quadratmeter großes Gelände, auf dem einst das alte Kaufhaus stand. Geplant sind drei Hauptgebäude, ein mehrstöckiges Parkhaus mit 300 bis 400 Stellplätzen sowie eine Gesamtfläche von rund 12.900 Quadratmetern. Nachhaltige Elemente wie Dachgärten, begrünte Parkhausdächer und Solaranlagen sorgen dafür, dass das Vorhaben ökologische Standards erfüllt.
Der Abriss des Kaufhofs soll im Frühjahr 2026 beginnen und etwa fünf Monate dauern. Zuvor müssen die Bauanträge bis Ende 2025 oder Anfang 2026 eingereicht werden. Als frühester realistischer Fertigstellungstermin für das gesamte Quartier gilt das Jahr 2029, wobei die Kosten im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen werden.
Mit dem Projekt wandelt sich das Gelände vom ehemaligen Einzelhandelsstandort zu einem lebendigen Stadtzentrum. Büros, Arztpraxen, Restaurants, Wohnungen und Kulturstätten werden das Areal prägen. Erste Anfragen nach Praxis- und Büroflächen deuten auf eine starke Nachfrage hin.
Nach seiner Fertigstellung wird das Heinemann-Quartier den Bahnhofsviertel Hamms zu einem modernen, klimaresilienten Zentrum umgestalten. Die Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit ersetzt das veraltete Einzelhandelskonzept. Bauzeiten und Investitionsvolumen spiegeln den Umfang dieser langfristigen städtebaulichen Erneuerung wider.






