Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede bündeln Kräfte für eine neue kommunale Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen interkommunalen Jugendkunstschule. Das Projekt zielt darauf ab, die kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche in der gesamten Region auszubauen. Finanzielle Förderung und Unterstützung kommen vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Regionalen Kulturprogramms NRW (RKP).
Die Initiative wird ohne festen Standort operieren und stattdessen den Schwerpunkt auf dezentrale kulturelle Jugendarbeit legen – durch die Vernetzung lokaler Künstlerinnen und Künstler. Acht Kunstmobile (KUMOs) werden eingesetzt – vier in Meschede und vier in Arnsberg –, um ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Jugendliche anzubieten.
Die "Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V." aus Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, übernimmt die Begleitung der Gründungsphase. Noch in diesem Jahr starten Aktivitäten, um Künstler aus Arnsberg, Meschede und Sundern zu vernetzen. Die Kunstmobile werden Ideen und Anregungen sammeln, um das zukünftige Angebot der Schule zu gestalten.
Ab dem nächsten Jahr werden auf Basis eines pädagogischen Konzepts erste Programme entwickelt. Diese sollen verschiedene lokale Einrichtungen und Künstlerateliers einbinden. Beide Städte tragen jeweils etwa ein Drittel der Projektkosten selbst, die restliche Finanzierung ist für drei Jahre über das Landesprogramm gesichert.
Künstlerinnen und Künstler aus der Region sind aufgerufen, sich an den zukünftigen Aktivitäten der Jugendkunstschule zu beteiligen. Ziel ist es, ein flexibles, partizipatives Modell der kulturellen Bildung für junge Menschen zu schaffen.
Die neue Jugendkunstschule wird kulturelle Angebote direkt zu Kindern und Jugendlichen in Arnsberg und Meschede bringen. Mit Landesförderung, kommunaler Finanzierung und der Einbindung lokaler Künstler soll das Projekt im kommenden Jahr erste Programme starten. Die Initiative setzt dabei auf mobile Einheiten und regionale Partnerschaften, um ihre Aktivitäten umzusetzen.






