Arnsberg kämpft mit Demokratiewochen gegen Rassismus und für Vielfalt
Lotta AlbrechtArnsberg kämpft mit Demokratiewochen gegen Rassismus und für Vielfalt
Arnsberg bereitet sich auf die zweiten „Demokratiewochen gegen Rassismus“ vor
Vom 16. bis 29. März 2026 finden in Arnsberg zum zweiten Mal die Demokratiewochen gegen Rassismus statt. Die Initiative setzt sich zum Ziel, Alltagsrassismus zu bekämpfen und durch Bildung sowie Solidarität demokratische Werte zu stärken. Ein vielfältiges Programm lädt Schüler:innen und Bürger:innen ein, sich für Gleichberechtigung einzusetzen.
Den Auftakt bildet am 14. März die Eröffnung der Anne-Frank-Ausstellung in der Stadtbücherei Neheim. Zwei Wochen lang folgen Ausstellungen, Vorträge und Workshops, die Rassismus hinterfragen und das Verständnis füreinander fördern sollen.
Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, verwandelt sich die Neheimer Fußgängerzone von 9:30 bis 13:30 Uhr in eine interaktive Plattform mit Infoständen und Bühnenprogramm. Der Gerd-Schüttler-Kinderchor tritt auf, und Bürgermeister Ralf Paul Bittner eröffnet offiziell die Veranstaltungen. Zwar wurden die beteiligten Organisationen noch nicht namentlich genannt, doch das Programm verspricht mitmachorientierte Angebote für alle Altersgruppen. Die Demokratiewochen sind Teil der bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Arnsberger Ausgabe 2026 wird von einem Bündnis lokaler Gruppen getragen, die sich für Menschenwürde und demokratische Grundwerte einsetzen. Gezeigt werden zudem Filme, es gibt Gemeinschaftsveranstaltungen und Musiktheater-Aufführungen.
Die Demokratiewochen 2026 bieten konkrete Ansätze, um Rassismus im Alltag zu erkennen und entgegenzuwirken. Mit Ausstellungen, Workshops und öffentlichen Diskussionen will die Initiative eine inklusivere Gesellschaft fördern. Bis zum 29. März gibt es zahlreiche Gelegenheiten, sich einzubringen.






