04 April 2026, 10:03

Architekturstudium in Wuppertal droht wegen Geldmangel das Aus bis 2033

Schwarzes und weißes Grundrissbild eines Gebäudes mit zahlreichen Fenstern, als Echelle-Schule der Architektur bezeichnet, das detaillierte Layout einschließlich Räume, Flure und andere Merkmale zeigt.

Architekturstudium in Wuppertal droht wegen Geldmangel das Aus bis 2033

Architekturstudium an der Bergischen Universität Wuppertal steht vor ungewisser Zukunft

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Das renommierte Architekturprogramm der Bergischen Universität Wuppertal könnte aufgrund finanzieller Engpässe und unbesetzter Lehrstühle eingestellt werden. Ohne Gegenmaßnahmen werden bis 2033 acht der elf Professuren vakant sein.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat der Studiengang ein starkes Profil aufgebaut und seine internationalen Verbindungen durch DAAD-geförderte Austauschprogramme ausgebaut – insbesondere mit französischen Elitehochschulen wie der ENA. Diese Kooperationen basierten auf struktureller Förderung und dem Leitgedanken "Wandel durch Austausch", selbst in Krisenzeiten.

Doch nun gefährden finanzielle Probleme diese Erfolge. Ab 2026 rechnet die Universität mit Kürzungen in Höhe von 5,7 Millionen Euro im Landeshaushalt. Mit schrumpfenden Mitteln wird es immer schwieriger, freie Professuren zu besetzen. Über 80 Bewerbungen gingen für eine einzige Stelle im kommenden Jahr ein, doch die Hochschulleitung warnt: Sollte die Zukunft des Studiengangs weiter unklar bleiben, könnten keine neuen Studierenden mehr aufgenommen werden.

Laut Prof. Christoph Grafe, dem Dekan der Fakultät, droht dem Studiengang das Aus, wenn die Stellen nicht besetzt werden. Aktuell Immatrikulierten wurde zwar zugesichert, ihr Studium in Wuppertal abschließen zu können – doch das langfristige Überleben des Programms steht auf der Kippe.

Die Entscheidung über die Zukunft des Architekturstudiums hängt nun von künftigen Finanz- und Personalentscheidungen ab. Ohne neue Professorinnen und Professoren oder wiederhergestellte Fördergelder könnte der Studiengang dauerhaft geschlossen werden. Während aktuelle Studierende ihren Abschluss noch machen können, wäre eine Neuaufnahme von Erstsemestern möglicherweise schon ab dem nächsten Jahr ausgeschlossen.

Quelle