Ansgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
Der CDU-Abgeordnete und Rechtsberater Ansgar Heveling steht kurz davor, das Amt des Präsidenten des Bundesrechnungshofs zu übernehmen. Die regierende schwarz-rote Koalition hat seine Kandidatur offiziell vorgeschlagen. Seine Ernennung bedarf nun noch der endgültigen Zustimmung von Bundestag und Bundesrat.
Heveling, ein Jurist aus Nordrhein-Westfalen, ist seit 2018 als Rechtsberater der CDU/CSU-Bundestagsfraktion tätig. In dieser Funktion beriet er die Fraktion in juristischen Fragen und sammelte umfassende Erfahrungen mit parlamentarischen Abläufen und Ausschussarbeit. Sein Werdegang hat ihn mit dem Prinzip der "richterlichen Unabhängigkeit" vertraut gemacht – eine zentrale Voraussetzung für die Position an der Spitze des Bundesrechnungshofs.
Die Fraktionsspitze der Union betonte, dass die Mitglieder des Bundesrechnungshofs in voller Unabhängigkeit handeln müssten. Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, verkündete die Entscheidung gegenüber den Abgeordneten und bestätigte Hevelings Eignung für das Amt. Die SPD, der kleinere Koalitionspartner, hat ihre Unterstützung für die Nominierung bereits signalisiert.
Hevelings offizielle Wahl durch den Bundestag ist für Anfang Mai vorgesehen. Noch unklar ist jedoch, wer ihn in seiner bisherigen Rolle als Rechtsberater der CDU/CSU ersetzen wird.
Falls bestätigt, wird Heveling die Leitung des Bundesrechnungshofs übernehmen und dabei jahrelange juristische und parlamentarische Erfahrung in die Position einbringen. Seine Nominierung genießt parteiübergreifende Rückendeckung, da die SPD die Wahl bereits befürwortet hat. Die endgültige Abstimmung Anfang Mai wird über seine offizielle Berufung entscheiden.






