28 April 2026, 12:11

Anja Adler dominiert Para-Kanu-Qualifikation mit zwei Bootsklassen-Erfolgen

Gruppe von Menschen in Kajaks, die auf dem Wasser paddeln, mit einem Banner, auf dem "Kohle Kill Klima" steht, und Bäumen, Gebäuden und Kränen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Anja Adler dominiert Para-Kanu-Qualifikation mit zwei Bootsklassen-Erfolgen

Anja Adler sichert sich Startplätze in zwei Bootsklassen bei den nationalen Para-Kanu-Qualifikationen

Am 26. April 2026 qualifizierte sich Anja Adler bei den nationalen Para-Kanu-Qualifikationen in zwei Bootsklassen. Ihre Qualifikationszeit im KL2-Kajak verbesserte sich um eine volle Sekunde – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr. Die Athletin führte ihren Erfolg auf gezieltes Wintertraining und die starke Unterstützung ihres Trainerteams zurück.

Adler erfüllte die Qualifikationsnormen sowohl in der KL2- als auch in der VL3-Kategorie. Im KL2-Rennen erzielte sie eine Zeit von 53,1 Sekunden – ganze eine Sekunde schneller als ihr Ergebnis aus dem Jahr 2025. Ihr Erfolg folgte auf monatelanges Krafttraining unter der Anleitung von René Sack, das ihre Leistungsdiagnostik deutlich verbessert hatte.

Die Kanutin setzt sich nun das Ziel, ihre Technik zu verfeinern, um die gestiegene Kraft effizient in jeden Paddelschlag umzusetzen. Offene Anerkennung sprach sie ihrer Trainerin Ognyana Dusheva aus, die sie durch die Vorbereitungsphase begleitet hatte.

Nicht alle Teilnehmer waren jedoch so erfolgreich: Maik Polte verpasste die Qualifikation in der Va'a-Klasse (VL3), während Anas Al Khalifa aus gesundheitlichen Gründen komplett von den Qualifikationen zurücktreten musste.

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Als nächster Wettkampf steht für Adler der Weltcup in Brandenburg an, der vom 14. bis 17. Mai 2026 stattfindet. Ihre Leistungen bei den Qualifikationen bestätigen ihren Platz bei den kommenden internationalen Wettbewerben. Mit einer schnelleren Qualifikationszeit und einem klaren Fokus auf Technik geht sie als stärkere Konkurrentin in den Weltcup. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse auch die Herausforderungen, mit denen andere Athleten im Wettbewerb konfrontiert sind.

Quelle