Alexianer übernehmen Kplus-Gruppe und stärken Präsenz im Rheinland
Die Alexianer übernehmen zum 1. Februar 2024 große Teile der Kplus Gruppe sowie deren Tochtergesellschaften. Dazu gehören das St.-Remigius-Krankenhaus in Leverkusen-Opladen, ein medizinisches Versorgungszentrum sowie Senioreneinrichtungen in mehreren Städten. Der Schritt erfolgt nach der Zustimmung durch das Bundeskartellamt und das Bistum Münster.
Durch die Übernahme wechseln rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Netzwerk der Alexianer. Das St.-Remigius-Krankenhaus wird Teil des Alexianer-Rheinland-Verbunds, der von Vorstand Benjamin M. Koch geleitet wird. Zudem erwirbt die Alexianer-Gruppe eine 30-Prozent-Beteiligung am Katholischen Bildungszentrum Haan.
Die Alexianer sind ein traditionsreicher konfessioneller Träger mit über 800 Jahren Erfahrung in den Bereichen Gesundheit, Pflege und soziale Dienste. Derzeit beschäftigen sie mehr als 30.000 Menschen in vier Netzwerken und sechs Bundesländern. Stefan Denkhaus von der Kanzlei BRL, der die Kplus Gruppe im Insolvenzverfahren vertritt, sieht in der Übernahme ein Zeichen des Vertrauens in die Einrichtungen und die Belegschaft des Unternehmens.
Andreas Barthold, Vorstandsvorsitzender der Alexianer, betont die gute Passung der Kplus Gruppe zu den eigenen Strukturen. Er äußerte sich begeistert über die zukünftige Zusammenarbeit mit den neuen Teammitgliedern. Die Übernahme stärkt die regionale Präsenz der Alexianer deutlich. Die Integration der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Standorte markiert einen wichtigen Schritt für beide Organisationen. Sämtliche regulatorischen und diözesanen Genehmigungen für den Übergang liegen vor.






