Alemannia Aachen holt drei Last-Minute-Transfers vor Transferende
Miriam KönigAlemannia Aachen holt drei Last-Minute-Transfers vor Transferende
Alemannia Aachen verstärkt Kader mit drei Last-Minute-Transfers vor Ende der Wechselperiode
Alemannia Aachen hat seinen Kader kurz vor Ablauf der Transferfrist mit drei Neuzugängen verstärkt. Die Neuverpflichtungen Gideon Jung, Jonas Oehmichen und Omar Sillah bringen Erfahrung und frischen Schwung in ein Team, das in den eigenen vier Wänden mit Schwierigkeiten kämpft. Trainer Mersad Selimbegović ist überzeugt, dass die drei Spieler sowohl die Startelf als auch die Bankoptionen aufwerten werden.
Der Verein bestätigte die Verpflichtungen kurz vor Schließung des Transferfensters. Gideon Jung, ein vielseitiger Verteidiger mit 83 Bundesliga-Einsätzen, wechselt vom türkischen Klub Kayserispor, für den er in dieser Saison vier Spiele bestritten hat. Seine Fähigkeit, sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler zu agieren, verleiht der Abwehr mehr Flexibilität.
Im Sturm kommt mit Omar Sillah ein 22-jähriger physisch starker Angreifer von der SpVgg Greuther Fürth. Der Stürmer erzielte in der vergangenen Saison in zwölf Spielen ein Tor und soll die Offensive von Aachen verstärken. An seiner Seite bringt der 21-jährige Jonas Oehmichen Tempo und technische Fähigkeiten von Dynamo Dresden mit. Seine Vielseitigkeit im Angriff gibt dem Team mehr Tiefe und Kreativität.
Die Heimbilanz der Aachener ist ein großes Problem: In den letzten zehn Spielen im Tivoli-Stadion gab es acht Niederlagen. Aktuell belegt die Mannschaft den letzten Platz der Heimtabelle mit nur sechs Punkten aus diesen Partien. Trotz der Neuzugänge hat Selimbegović angekündigt, dass für das anstehende Spiel gegen Rot-Weiss Essen keine größeren Änderungen in der Startelf geplant sind. Stattdessen soll das neue Personal helfen, die negative Serie auf heimischem Boden zu beenden.
Die drei Neuzugänge bieten Aachen mehr Optionen in Verteidigung und Angriff. Ihr erster Einsatz wird im Spiel gegen Essen sein, wo das Team seine schwache Heimbilanz verbessern will. Der Trainer setzt dabei auf eine schrittweise Integration der Spieler – statt auf einen radikalen Umbruch.






