08 March 2026, 14:03

84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der perfide Betrug funktionierte

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "20 zlotych 1839" auf einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro an falsche Polizisten – wie der perfide Betrug funktionierte

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs geworden war. Kriminelle, die sich als Polizisten und andere Beamte ausgaben, brachten sie dazu, rund 300.000 Euro zu übergeben. Der Schwindel flog erst auf, als sie bei ihrer Bank einen Kredit aufnehmen wollte.

Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er überzeugte die Frau, ihr Geld sei in Gefahr, und wies sie an, es abzuheben. Über mehrere Wochen folgte sie den Anweisungen der Betrüger, verwandelte ihre Ersparnisse in Gold und übergab es ihnen.

Die Täter gaben sich als verschiedene Behördenvertreter aus, darunter Staatsanwälte, Richter und Bankmitarbeiter. Durch ihre hartnäckigen Anrufe und falschen Behauptungen wirkten ihre Lügen glaubwürdig. Die Frau kam den Forderungen immer wieder nach, ohne zu ahnen, dass sie betrogen wurde.

Der Betrug wurde aufgedeckt, als Bankangestellte bei der Bearbeitung eines Kreditantrags ungewöhnliche Aktivitäten bemerkten. Misstrauisch gegenüber den Transaktionen, informierten sie die Polizei. Die Behörden bestätigten später, dass echte Beamte niemals Bargeld, Schmuck oder Gold zur 'Aufbewahrung' anfordern würden.

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Der Verlust von 300.000 Euro zeigt die wachsende Gefahr von Betrug durch falsche Identitäten. Die Polizei warnt erneut: Echte Beamte rufen niemals an, um private Vermögenswerte zu verlangen. Der Fall wird weiterhin ermittelt, und die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam gegenüber solchen Betrugsmaschen zu bleiben.

Quelle