29 April 2026, 08:10

70.000 Euro im Handgepäck: Niederländer scheitern mit Schmuggelversuch am Flughafen

Deutscher 1923-Banknote mit 'Einhundert Millionen Mark' darauf gedruckt.

70.000 Euro im Handgepäck: Niederländer scheitern mit Schmuggelversuch am Flughafen

Zwei arbeitslose Niederländer im Alter von 35 und 36 Jahren sind aufgeflogen, als sie versuchten, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025 während einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle am Flughafen. Die Behörden beschlagnahmten den gesamten Betrag, nachdem sie das nicht deklarierte Bargeld entdeckt hatten.

Die Männer wurden von der Bundespolizei bei einer Sicherheitsüberprüfung angehalten. Bei dem 36-Jährigen fand man 50.000 Euro in einer Umhängetasche. Sein 35-jähriger Begleiter hatte 20.000 Euro in einer ähnlichen Tasche versteckt.

Nach deutschem Recht müssen Reisende, die mit 10.000 Euro oder mehr Bargeld ein- oder ausreisen, den Betrag beim Zoll angeben. Diese Regelung dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und anderen illegalen Finanzaktivitäten. Da die Männer das Geld nicht deklariert hatten, leiteten die Zollbeamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sie ein.

Die gesamten 70.000 Euro wurden von den Behörden eingezogen. Beide Männer müssen nun mit möglichen Strafen wegen Verstößen gegen Finanzvorschriften rechnen.

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Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Bargeldmeldepflicht in Deutschland. Reisende, die große Summen ohne ordnungsgemäße Angabe mitführen, riskieren die Beschlagnahmung ihres Geldes und rechtliche Konsequenzen. Die Behörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Bargeldbewegungen, um kriminelle Machenschaften zu verhindern.

Quelle