68-Jährige aus Hagen verliert sechsstellige Summe an Online-Betrüger
Jonas Wagner68-Jährige aus Hagen verliert sechsstellige Summe an Online-Betrüger
Anwohnerin aus Hagen verliert sechsstelligen Betrag bei Online-Investitionsbetrug
Ende September 2025 fiel eine 68-jährige Frau aus Hagen auf einen Online-Investitionsbetrug herein und verlor dabei eine sechsstellige Summe. Der Fall begann mit einer Werbeanzeige, die unrealistisch hohe Renditen bei minimalem Aufwand versprach. Die Kriminalpolizei Hagen hat nun Ermittlungen wegen des Betrugs eingeleitet.
Das Opfer überwies zunächst einen vierstelligen Betrag, nachdem es die Online-Anzeige gesehen hatte. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Anlageberater bei ihr und behauptete, sie könne einen sechsstelligen Gewinn erzielen. In den folgenden Wochen überwies die Frau immer höhere Summen, um die versprochene Auszahlung zu sichern.
Jedes Mal forderten die Betrüger weitere Zahlungen und stellten ihr unterschiedliche Berater mit verschiedenen Akzenten vor. Trotz mehrfacher Überweisungen blieb der versprochene Gewinn jedoch aus.
Die Polizei warnt, dass solche Betrugsmaschen Opfer oft mit falschen Versprechungen von schnellem, mühelosem Reichtum ködern. Ähnliche Fälle gab es in ganz Deutschland, darunter ein Paar in Greifswald, das im August 2025 über 75.000 Euro verlor, sowie ein 53-Jähriger in Mainz, der im Juli rund 150.000 Euro einbüßte. Zwar gibt es für 2025 noch keine offizielle Gesamtstatistik, doch belaufen sich die volkswirtschaftlichen Schäden durch Cyberangriffe – einschließlich Anlagebetrug – laut Branchenangaben auf über 200 Milliarden Euro.
Die Behörden raten zur Vorsicht bei unerbetenen Anlageangeboten. Sie empfehlen, finanzielle Chancen vor Geldtransfers über offizielle Institutionen zu prüfen. Der Fall aus Hagen wird weiterhin aktiv von der örtlichen Kriminalpolizei untersucht.






