25 Jahre Einsatz für die Seele: Solinger Notfallseelsorgerin geehrt
Simone Henn-Pausch wurde für 25 Jahre Einsatz in der Notfallseelsorge geehrt. Die Solinger Koordinatorin begann ihre Tätigkeit 1999 und prägte einen Dienst, der heute Einsatzkräfte und Familien in Krisensituationen unterstützt. Für ihr Engagement erhielt sie im Laufe der Jahre zwei bedeutende Auszeichnungen der Feuerwehr.
Die Notfallseelsorge in Solingen wurde 1998 ins Leben gerufen, und Henn-Pausch erhielt den Auftrag, das Programm aufzubauen. Zum 1. Januar 1999 übernahm sie offiziell die Koordination. Der Dienst arbeitet mit etwa 50 Mitgliedern, darunter evangelische Pfarrer:innen und speziell ausgebildete Ehrenamtliche, und wird sowohl von der katholischen als auch von der evangelischen Kirche getragen.
Das Team wird jährlich etwa hundert Mal alarmiert. Die meisten Einsätze – rund 80 Prozent – betreffen gescheiterte Wiederbelebungsversuche, bei denen emotionale und spirituelle Begleitung geleistet wird. Henn-Pauschs Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Rettungskräften nach besonders belastenden Einsätzen.
2005 erhielt sie für ihr Engagement die „Große Goldene Nadel“ der Solinger Feuerwehr. Zehn Jahre später wurde ihr das „Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber“ verliehen. Kürzlich wurde ein Förderverein gegründet, um die weitere Arbeit des Dienstes finanziell zu sichern.
Nächstes Jahr jährt sich die Notfallseelsorge in Solingen zum 30. Mal – ein Beleg für ihre langjährige Bedeutung in der Gemeinde. Henn-Pauschs 25-jähriges Wirken hat die Verbindung zwischen Einsatzkräften und seelsorgerischer Betreuung gestärkt. Der neu gegründete Förderverein soll nun die Zukunft des Programms sichern. Das anstehende 30-jährige Jubiläum wird die anhaltende Relevanz des Dienstes in Solingen unterstreichen.






