03 May 2026, 16:03

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Notbremsung rettet sie im letzten Moment

Vorsichtsschild an einem Bahnübergang mit Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen und einem bewölkten Himmel.

13-Jährige riskiert Leben für Haargummi – Notbremsung rettet sie im letzten Moment

13-Jährige entgeht nur knapp schwerem Unfall nach Betreten der Gleise am Hauptbahnhof Hamm

Am Dienstagabend ist ein 13-jähriges Mädchen am Hauptbahnhof Hamm nur knapp einer schweren Verletzung entgangen, nachdem es die Gleise betreten hatte. Der Vorfall ereignete sich, als das Mädchen versuchte, ein Haargummi aufzuheben, das in der Nähe der Schienen gefallen war. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein Zug, woraufhin der Lokführer sofort reagieren musste.

Gegen 19:30 Uhr am 19. August war das Mädchen auf die Gleise gegangen, nachdem ihr das Haargummi heruntergefallen war. Gerade als sie es aufheben wollte, fuhr ein Regionalzug aus Richtung Bielefeld auf den Bahnsteig zu. Der Zug war mit etwa 20 km/h unterwegs, als der Lokführer das Mädchen entdeckte und eine Notbremsung einleitete.

Das Fahrzeug kam noch vor Erreichen des Mädchens zum Stehen, sodass es nicht zu einem Zusammenstoß kam. Die Behörden wiesen später darauf hin, dass Züge oft geräuschlos fahren und nicht ausweichen oder abrupt anhalten können. Selbst bei geringen Geschwindigkeiten kann der Bremsweg beträchtlich sein.

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Die Bundespolizei warnt seit Langem vor den Gefahren, die vom Betreten von Bahnanlagen ausgehen. Durch den Sog vorbeifahrender Züge können Personen oder Gegenstände in Richtung der Gleise gezogen werden, wenn sie zu nah stehen. Eltern werden nun aufgefordert, ihre Kinder über die Risiken in Bahnhofsbereichen aufzuklären.

Das Mädchen blieb unverletzt, doch der Vorfall unterstreicht die ständigen Gefahren auf Bahnstrecken. Weitere Informationen zur Sicherheit im Bahnverkehr finden sich auf der Website der Bundespolizei. Die Behörden betonen weiterhin, dass für Fahrgäste nur die ausgewiesenen Bereiche sicher sind.

Quelle