11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen
Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus. Das hochmoderne Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Industriepartnern stärken.
Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Der FutureWaterCampus entsteht im wachsenden Forschungsstandort Thurmfeld, nördlich der Universität. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse durch die Verknüpfung von akademischer Forschung mit praktischen Anwendungen schneller in marktfähige Lösungen umzusetzen.
In den vergangenen fünf Jahren hat das Zentrum für Wassertechnologie (CeWaTech) der Universität enge Verbindungen zu regionalen und internationalen Unternehmen aufgebaut. Kooperationen mit Partnern wie der Duisburger Hafen AG, Veolia und Xylem führten unter anderem zu einem Pilotprojekt für energieeffiziente Wasseraufbereitung in Duisburg im Jahr 2023. Ein weiteres zentrales Vorhaben, das von der EU geförderte Netzwerk AquaInnovate (2024–2026), brachte niederländische und französische Partner zusammen, um fortschrittliche Membranfilter und KI-gestützte Abwassermonitoring-Systeme zu entwickeln.
Am neuen Campus werden zukunftsweisende Forschungsbereiche erkundet, darunter algenbasierte Wasseraufbereitung, Membrantechnologien und Photokatalyse. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte die Investition als "wesentlichen Impuls für die Essener Wissenschaftslandschaft".
Der FutureWaterCampus wird nun seine Mission vorantreiben, nachhaltige Wasserlösungen zu entwickeln. Die 11,5 Millionen Euro sollen seine Rolle als Brücke zwischen Forschung und Industrie stärken. Die Einrichtung wird voraussichtlich eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung zukünftiger Wassertechnologien für die Region und darüber hinaus spielen.






