1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karnevalschaos wie im Vorjahr
Jonas WagnerTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karnevalschaos wie im Vorjahr
1. FC Köln ergreift strenge Maßnahmen, um Störungen während der Kölner Karnevalsfeiern in diesem Jahr zu vermeiden. Der Verein hat seinen Zeitplan angepasst, nachdem es in der letzten Saison zu einem Vorfall mit drei Spielern gekommen war. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen wird die Mannschaft dennoch mit einem eigenen Wagen am traditionellen Rosenmontagszug der Stadt teilnehmen.
Im vergangenen Jahr hatten Linton Maina und zwei Teamkollegen gegen interne Regeln verstoßen, indem sie an einer nicht genehmigten Karnevalsfeier am Weiberfastnacht teilnahmen. Das Trio entschuldigte sich später bei der Mannschaft und zahlte Geldstrafen für ihr Verhalten. Diesmal setzt der Verein auf Disziplin und verlegt das Training bewusst weg von den Feierlichkeiten.
Die Mannschaft wird die Feiern am Weiberfastnacht auslassen und stattdessen an einem anderen Ort trainieren. Am Dienstag, einem trainingsfreien Tag, veranstaltet der Verein abends eine eigene Karnevalsfeier. Für Donnerstagnachmittag ist eine nicht öffentliche Trainingseinheit geplant, gefolgt von einer frühen Abreise nach Frankfurt.
Am Freitag wird die Mannschaft im DFB-Campus in Frankfurt trainieren. Das nächste Spiel, ein Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart, findet am Samstag um 18:30 Uhr MEZ statt.
Mit der frühzeitigen Abreise und dem angepassten Trainingsplan soll die Konzentration der Spieler gewahrt bleiben. Obwohl der Verein auf die Teilnahme an Karnevalsveranstaltungen verzichtet, wird die Mannschaft dennoch am Rosenmontagszug mitwirken. Die Maßnahmen zeigen deutlich, dass der 1. FC Köln eine Wiederholung der Disziplinprobleme des Vorjahres verhindern will.






