23 March 2026, 14:03

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach schwacher Serie – Interimslösung übernimmt

Gruppe von Männer in grünen T-Shirts auf einem Fussballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach schwacher Serie – Interimslösung übernimmt

1. FC Köln trennt sich von Trainer nach deutlichem Formtief

Nach einer deutlichen Leistungsschwäche hat der 1. FC Köln einen Trainerwechsel vollzogen: Lukas Kwasniok wurde nach einer Serie schwacher Ergebnisse entlassen. Der Verein steht damit nur knapp über den Abstiegsrängen. Co-Trainer René Wagner hat nun interimistisch das Amt des Cheftrainers übernommen, während Verhandlungen mit dem potenziellen Nachfolger Dino Toppmöller scheiterten.

Die Saison hatte für die Kölner vielversprechend begonnen: Aus den ersten neun Spielen holten sie 14 Punkte. Doch danach brach die Leistung ein – in den folgenden 15 Partien folgten nur noch 10 Zähler. Nach dem 25. Spieltag belegte das Team mit zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze lediglich Rang 13.

Den Ausschlag gab schließlich ein 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach. Geschäftsführer Thomas Kessler bestätigte Kwasnioks Abgang und begründete dies mit der ausbleibenden Punkteausbeute und den nachlassenden Leistungen. Unter seiner Führung hatte Köln in den letzten 18 Spielen lediglich zwei Siege gefeiert, darunter eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg – darunter auch eine deutliche Niederlage gegen Dortmund.

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Nach Kwasnioks Entlassung nahm der Verein Kontakt zu Dino Toppmöller auf, dem ehemaligen Trainer von Eintracht Frankfurt. Die Gespräche blieben jedoch informell, und Toppmöller signalisierte zunächst nur Interesse, falls Köln den Klassenerhalt sichern würde. Letztlich lehnte er das Angebot ab, laut Berichten auf eine attraktivere Position wartend.

Als Reaktion beförderte der 1. FC Köln Co-Trainer René Wagner zum Interimstrainer. Wagner erklärte, die Aufgabe mit voller Hingabe anzugehen und den Verein in der Bundesliga halten zu wollen. Das 3:3 gegen Gladbach am 27. Spieltag zeigte zwar Kampfgeist, doch der Abstiegskampf bleibt eng.

Wagner steht nun vor der Herausforderung, die Wende mit nur minimalem Vorsprung auf die Abstiegsränge einzuleiten. Die jüngste kämpferische Leistung gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus, doch der Klassenerhalt hängt von besseren Ergebnissen in den verbleibenden Spielen ab. Parallel läuft die Suche nach einem dauerhaften Cheftrainer weiter – nach Toppmöllers Absage.

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